ER BRINGT EINEN TAUBEN ZUM HÖREN

Jesus kommt in das Land der zehn Städte, nicht weit vom See Genezareth. Da bringen sie einen zu ihm, der ist taub. Er hört nicht ein Wort. Und seine Zunge ist gelähmt, wie gefesselt. Er ist stumm, taubstumm.
Sie sagen zu Jesus: Lege ihm deine Hände auf! Heile ihn, dass er hören und sprechen kann! Sie glauben, dass Jesus ihn heilen kann.
Und Jesus sieht ihn an, den Mann. Er nimmt ihn beiseite, weg von dem Menschenhaufen. Er legt ihm die Finger in seine Ohren. Er macht ihm die Zunge mit Speichel feucht. Jesus betet und seufzt: Höre mich, Gott! Und er spricht: Hephata - tue dich auf.
Da: Er kann hören, der Mann. Er hört alles. Er hört richtig und gut. Und er kann sprechen. Er spricht alles. Er spricht richtig und gut. Er hört seinen Herrn. Seine Ohren sind aufgetan. Er spricht zu seinem Herrn. Seine Zunge ist gelöst.
Und Jesus sagt zu allen, die das sehen: Sagt das nicht weiter, das von diesem Mann! Sie aber tun es doch. Alles sagen sie weiter, überall in der Gegend. Denn sie sind so erschrocken, erstaunt, über die Maßen verwundert: Gott hat das gemacht. Gott macht das gut. Ja, so ist das bei Gott: Taube hören und Stumme reden.
Markus hat das erzählt. Für Markus ist alles ein großes Geheimnis.

[nacherzählt nach Markus 7,31-37]





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