Gedanken zu unserem neuen Altarbild …

2. März 2017, Altarbild "Der wunderbare Fischfang" ...
Foto: privat

Wieder haben 25 Personen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für unser Altarbild zur Fastenzeit zusammengeholfen und einzelne Bildteile nach einer gezeichneten Vorlage bemalt.


Man sieht zwei Männer, ein Boot und ein Netz mit vielen Fischen darin, ein großartiger Fang! Zweimal wird – recht unterschiedlich – in der Heiligen Schrift von so einem Fischfang erzählt, einmal im Lukas-Evangelium und einmal im Johannes-Evangelium.

Bei Lukas ist es die Erzählung von der » Berufung der ersten Jünger (Lk 5,1-11), als Jesus zu Simon sagt: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen …
Bei Johannes ist es die Erzählung der » Erscheinung des auferstandenen Herrn am See von Tiberias (Joh 21,1-14)

In beiden Erzählungen sieht es so aus, als könnten die Jünger diesmal einfach nichts fangen, eine Situation trister Erfolglosigkeit, die für Fischer natürlich ihre Auswirkungen hatte, an so einem Tag gab es dann vielleicht eher weniger zu essen oder jedenfalls zu verkaufen, ein Tag des Mangels. Jesus aber weiß ein gutes Wort und kann helfen, und so wird aus der Erfahrung des Mangels und der Schwäche für die Jünger ein Erlebnis der Freude und der überraschenden Wende zum Guten.

Aus dem Alltag der Fischer betrachtet, könnte man ganz einfach sagen: Der Tag ist gerettet, wir haben so viele Fische gefangen!
Aus unserer Hoffnung und unserem Glauben an die Güte und Liebe Gottes könnte man vielleicht so sagen: Unser Leben hat eine gute Bestimmung, wir dürfen – ganz im Sinn Jesu und seiner Liebe zu den Menschen – füreinander Menschenfischer sein (wie es bei Lukas erzählt wird), oder (wie es bei Johannes erzählt wird): Unser Leben ist in der allmächtigen Liebe Gottes für immer gerettet und bewahrt, Jesus, der auferstandene Herr, erwartet uns schon am anderen Ufer …


Ein großes Dankeschön allen, die an der Entstehung dieses Glaubenbildes für unsere Kirche mitgeholfen haben!


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