Papst Franziskus: Ein Gebet an jedem Finger

9. Jänner 2015, Papst Franziskus in South Korea, 2014 ...
Foto: Korea.net / Korean Culture and Information Service (Photographer name) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons“

1. Der Daumen ist dir am nächsten. So fange damit an, für die zu beten, die dir am nächsten sind. Es sind die Personen, an die du dich am leichtesten erinnerst. Für unsere Lieben zu beten ist „eine süße Pflicht“.

2. Der nächste Finger ist der Zeigefinger. Bete für die, die lehren, anweisen und heilen. Das beinhaltet die Meister, die Lehrer, die Ärzte und die Priester. Diese brauchen Unterstützung und Weisheit, um den anderen die richtige Richtung zu weisen. Habe sie immer gegenwärtig in deinen Gebeten.

3. Der nächste Finger ist der größte. Er erinnert uns an unsere Führer. Bete für den Präsidenten, die Kongressabgeordneten, für die Unternehmer und die Geschäftsführer. Diese Personen weisen das Schicksal unserer Heimat und leiten die öffentliche Meinung. Sie brauchen die Führung Gottes.

4. Der vierte Finger ist der Ringfinger. Auch wenn es viele überrascht, das ist unser schwächster Finger, wie dir jeder beliebige Klavierlehrer sagen wird. Das muss uns daran erinnern, für die Schwächsten zu beten, die mit vielen Problemen oder die durch Krankheiten Niedergedrückten. Sie brauchen dein Gebet Tag und Nacht. Es ist niemals zu viel, was du für sie betest. Auch muss es uns einladen, für die Ehepaare zu beten.

5. Und zum Schluss ist da unser kleiner Finger, der kleinste von allen Fingern, der ist, wie wir uns vor Gott und vor den Anderen sehen müssen. Wie die Bibel sagt: „Die Letzen werden die Ersten sein“. Dein kleiner Finger muss dich erinnern, für dich zu beten. Wenn du schon für die ersten vier Gruppen gebetet hast, siehst du deine eigenen Bedürfnisse in der richtigen Perspektive und kannst so besser für die deinen beten.


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