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Archiv für Januar 2014

Sonntag, 26. Jänner 2014

18. Jänner 2014, Firmvorbereitung ...
Foto: Eva Kleedorfer

Abendessen in fröhlicher Atmosphäre in der Pfarre mit den Firmkandidaten …

Lesen Sie mehr über unser Treffen zur Firmvorbereitung am vergangenen Samstag (weiter unten auf dieser Seite) …


Vorschau & Termine

Sonntag, 26. Jänner, 3. Sonntag im Jahreskreis
8:00 Uhr Heilige Messe der Pfarrgemeinde
10:00 Uhr Heilige Messe der Pfarrgemeinde
anschließend Ministrantenstunde
Nach den Gottesdiensten laden wir herzlich ein zum Pfarrcafe

Montag, 27. Jänner
Heilige Angela Merici, Ordensgründerin

Dienstag, 28. Jänner
Heiliger Thomas von Aquin, Ordenspriester, Kirchenlehrer
8:00 Uhr Heilige Messe

Mittwoch, 29. Jänner
8:00 Uhr Heilige Messe
8:30 Uhr Stille Anbetung
9:00 Uhr Gebetsrunde
10:00 Uhr Heilige Messe im Pensionistenhaus
19:30 Uhr Bibel im Gespräch

Donnerstag, 30. Jänner
8:00 Uhr Heilige Messe
9:00 Uhr Klemenstreff
18:30 Uhr Legio Mariä

Freitag, 31. Jänner
Heiliger Johannes Bosco, Priester, Ordensgründer
18:20 bis 18:50 Uhr Sakrament der Buße und Versöhnung
18:25 Uhr Rosenkranz
19:00 Uhr Heilige Messe

Samstag, 1. Februar
18:25 Uhr Rosenkranz
19:00 Uhr Heilige Messe zum Sonntag

Sonntag, 2. Februar, DARSTELLUNG DES HERRN
8:00 Uhr Heilige Messe der Pfarrgemeinde
10:00 Uhr Heilige Messe der Pfarrgemeinde
Nach den Gottesdiensten laden wir herzlich ein zum Pfarrcafe


Vorankündigung:

Montag, 10. Februar: 19:00 bis 22:00 Uhr Gebetsabend vor dem ausgesetzten Allerheiligsten
Montag, 10. Februar: 20:00 Uhr Männerrunde
Dienstag, 11. Februar: 19:00 Uhr Pfarrgemeinderat
Donnerstag, 13. Februar: 15:00 Uhr Seniorenrunde
Mittwoch, 19. Februar: 17:00 Uhr Frauenrunde
Donnerstag, 20. Februar: 18:00 Uhr Musikgruppe (Vorbereitung für Aschermittwoch)
Donnerstag, 20. Februar: 19:30 Uhr Treffen zur Vorbereitung von Fastenzeit & Ostern
Samstag, 22. Februar: Ab 16:00 Uhr Firmvorbereitung (Heilige Messe um 18:00 Uhr!)
Sonntag, 23. Februar: Ministrantenstunde (im Anschluss an den Familiengottesdienst)
Mittwoch, 26. Februar: 19:30 Uhr Bibel im Gespräch
Donnerstag, 27. Februar: 9:00 Uhr Klemenstreff
Montag, 3. März: 19:00 bis 22:00 Uhr Gebetsabend vor dem ausgesetzten Allerheiligsten
Mittwoch, 5. März: 10:00 Uhr Heilige Messe im Pensionistenhaus Haidehof
Mittwoch, 5. März: ASCHERMITTWOCH, 19:00 Uhr Heilige Messe zum Beginn der österlichen Bußzeit mit Austeilung des Aschenkreuzes
(Die Heilige Messe um 8:00 Uhr entfällt an diesem Tag)


Sonntag, 11. Mai: 10:00 Uhr Feier der Erstkommunion mit den Kindern der VS Rzehakgasse, Bruno-Kreisky Schule und VS Wilhelm-Kress-Platz
Sonntag, 18. Mai: 10:00 Uhr Feier der Erstkommunion mit den Kindern der VS Pantucekgasse


Das aktuelle Verlautbarungsblatt ...NEU: Das aktuelle Verlautbarungsblatt
zum Downloaden und Ausdrucken

Verlautbarungen
26. Jänner bis 2. Februar 2014
(ca. 250 KB)


142 TelefonSeelsorge

Logo, Telefonseelsorge ...Mit der Notrufnummer 142 erreichen Sie uns in ganz Österreich – 24 Stunden am Tag, auch an Sonn- und Feiertagen. Die Notrufnummer 142 ist – ohne Vorwahl – im jeweiligen Bundesland gebührenfrei erreichbar, vom Festnetz und von Handys.
Die TelefonSeelsorge garantiert Verschwiegenheit.

Weitere Informationen unter » www.telefonseelsorge.at


Sonntag, 9. Februar: Das Sakrament der Krankensalbung

Am Sonntag, dem 9. Februar, ist die Möglichkeit, in der Heiligen Messe um 8:00 Uhr und um 10:00 Uhr das Sakrament der Krankensalbung zu empfangen.

Papst Franziskus schreibt in seiner Botschaft zum Welttag der Kranken:

Liebe Brüder und Schwestern! Aus Anlass des XXII. Welttags der Kranken, der in diesem Jahr unter dem Thema ‚Glaube und Liebe: So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben (1 Joh 3,16)‘ steht, wende ich mich besonders an die kranken Menschen und an alle, die ihnen mit ihrer Hilfe und Fürsorge beistehen.

Die Kirche erkennt in euch, liebe Kranke, eine besondere Gegenwart des leidenden Christus. So ist es: Bei, ja in unserem Leiden ist das Leiden Jesu, der zusammen mit uns dessen Last trägt und uns dessen Sinn offenbart. Als der Sohn Gottes am Kreuz hing, hat er die Einsamkeit des Leidens vernichtet und dessen Dunkelheit erhellt.

So stehen wir vor dem Geheimnis der Liebe Gottes zu uns, die uns Hoffnung und Mut gibt: Hoffnung, weil im Liebesplan Gottes auch die Nacht des Leids sich dem österlichen Licht öffnet; und Mut, um mit ihm an der Seite, mit ihm vereint allen Widrigkeiten entgegenzutreten …

Lesen Sie den gesamten Text der Botschaft zum Welttag der Kranken 2014


Im Familiengottesdienst:
Credo in unum Deum

Wir lernten einen neuen Gesang aus dem Gotteslob: GL 177, Credo in unum Deum – Ich glaube an den einen Gott, zuerst zum Glaubensbekenntnis, und während des Hochgebetes stimmten wir immer wieder in diesen Gesang ein, zuerst Diakon Schalk, dann die Kinder beim Altar und dann die ganze Gemeinde. Es klang sehr schön!


Frauenrunde im Rückblick

Am Mittwoch, dem 15. Jänner, berichtete uns Frau Elisabeth Mroz von ihrer Reise nach Sachsen und Thüringen. Anhand von wunderschönen Fotos, fundierter geographischer und historischer Informationen und persönlicher Eindrücke gewannen wir interessante Ein- und Ausblicke über Dresden, Leipzig und Erfurt Ein gelungener und spannender Abend! [m.s.]

23. Jänner 2014, Skyline von Erfurt ...
Foto: Elisabeth Mroz


„Krippenreise“ in der Seniorenrunde im Jänner

Es ist schon ein alter Brauch – „die Kipperlroas“. Berühmt sind diese Wege zu den verschiedensten Krippen im Salzkammergut und in Südtirol. In den verschiedensten Städten Deutschlands gibt es „Krippenwege“. Aber auch in Wien ist es üblich, die verschiedensten Krippen zu besuchen, allerdings meist nur in den Kirchen und nicht, wie im Salzkammergut, auch in den verschiedensten Häusern.
So haben wir für die Seniorenrunde ebenfalls eine „Krippenreise“ zusammengestellt und die zusammengetragenen Bilder dann vorgeführt. Es war eine interessante Erfahrung zu sehen, wie verschieden die Darstellungen sein können, von geschnitzten und gemalten Altarbildern, Fresken, bäuerlichen Krippen, Krakauer Krippen, Neapolitanischen Krippen bis zu den verschiedensten Ideen, die heute gefertigt werden.
Bereits im 4. Jahrhundert findet man in den römischen Katakomben Darstellungen der Geburt Christi. Im Jahr 1223 hat der heilige Franziskus von Assisi eine Krippe in der uns bekannten Form aufgestellt. Eine der ältesten Weihnachtskrippen steht in der Kirche S. Maria Maggiore in Rom.
So kam es später auch immer wieder zu den verschiedensten Veränderungen und Vorstellungen. Es entstanden auch „Fastenkrippen“ usw. Auch die Geschichte trug sehr viel bei. Durch verschiedene Verbote von Maria Theresia und Joseph II., sowie dem Erzbischof von Salzburg Hieronymus F. J. von Colloredo-Mannsfeld wurden die Krippen aus dem öffentlichen Raum, also auch aus Kirchen, verbannt. Gerade dadurch aber hielten die Weihnachtskrippen Einzug in den privaten Bereich.
Wir haben in der Vorbereitung zu diesem Nachmittag fast alle Kirchen der Inneren Stadt besucht und manchmal auch große Unterschiede festgestellt, aber auch viele Menschen getroffen, die gleichfalls zu den verschiedensten Krippen pilgerten, vielleicht ein Vorschlag für die nächste Weihnachtszeit, dies auch zu machen. Es lohnt sich bestimmt. [EM.]

23. Jänner 2014, Krippenreise in der Seniorenrunde: Verkündigung, Aussee ...
Foto: Josef Mroz

23. Jänner 2014, Krippenreise in der Seniorenrunde: Herbergsuche, Oberösterreich ...
Foto: Josef Mroz

23. Jänner 2014, Krippenreise in der Seniorenrunde: Papierkrippe, Oberösterreich ...
Foto: Josef Mroz

23. Jänner 2014, Krippenreise in der Seniorenrunde: Krippe im Stephansdom ...
Foto: Josef Mroz

23. Jänner 2014, Krippenreise in der Seniorenrunde: Krippe in der Minoritenkirche ...
Foto: Josef Mroz

23. Jänner 2014, Krippenreise in der Seniorenrunde: Anbetung der Könige, Aussee ...
Foto: Josef Mroz

23. Jänner 2014, Krippenreise in der Seniorenrunde: Flucht nach Ägypten, Aussee ...
Foto: Josef Mroz


Neue Gestaltung für das Nikolauszimmer

In den vergangenen Tagen haben wir damit begonnen, einen Teil des Nikolauszimmers neu auszumalen. Wenn wir Glück haben, müssen wir für das Ausmalen des Zimmers gar kein Geld ausgeben, es könnte nämlich, was beim Ausmalen des Pfarrcafes vor einigen Jahren übrig geblieben ist, ausreichen.
Als nächstes könnten eine Garderobe und ein Kasten bei der Eingangsseite montiert und der Lüftungsschacht entfernt werden.

23. Jänner 2014, Nikolauszimmer ...
Foto: Herbert Schalk

23. Jänner 2014, Nikolauszimmer ...
Foto: Herbert Schalk

23. Jänner 2014, Nikolauszimmer ...
Foto: Herbert Schalk


Am vergangenen Samstag in der Firmvorbereitung

… dachten wir – vier Firmkandidaten, sechs Begleiter/innen aus der Pfarrgemeinde, der Pfarrer und Diakon Schalk – über den „Heiligen Geist“ nach.
Zu Beginn saßen wir in einem Kreis und versuchten, unser Atmen wahrzunehmen, und wie viele verschiedene Weisen wir in unserem Leben atmen, wenn wir zum Beispiel keuchen, oder nach einem Sprint ganz atemlos sind, wenn wir lachen oder gähnen oder schlafen, man kann tief und entspannt atmen, aber auch nur ganz flach, wenn man Stress hat oder Angst. Wenn man krank ist und zum Beispiel Schnupfen hat und erkältet ist, atmet man ganz anders als sonst, schwerer. Man kann auch die Luft einige Zeit anhalten, auch das probierten wir aus. Wenn ein Mensch gar nicht mehr atmet, dann ist er tot. Ganz ohne zu atmen, können wir nicht leben.

18. Jänner 2014, Firmvorbereitung ...
Foto: Eva Kleedorfer

Wir versuchten dann auch daran zu denken, dass wir ein besonders einfaches Gebet haben, in dem der „Heilige Geist“ vorkommt, das Kreuzzeichen, und wir versuchten, dieses Zeichen bewusst zu machen: Mit all meinem Denken, aus ganzem Herzen, mit all meiner Kraft, will ich Gott lieben (und den Nächsten wie mich selbst) – Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Auch den Friedensgruß in der Heiligen Messe probierten wir besonders aus: Wir reichten einander so die Hände, dass wir einander gerade nicht ganz berührten, sondern einen kleinen Abstand ließen. Wir spürten eine besondere Wärme fließen, die einem sonst vielleicht gar nicht auffallen würde, und es war eine besondere Aufmerksamkeit dabei, das war überraschend.
Dann dachten wir daran, dass das Wort für „Geist“ in der hebraäischen Sprache der Heiligen Schrift „ruach“ ist, „Wind, Atem“. Das Leben ist uns von Gott geschenkt, er hat uns den „Lebensatem“ gegeben, von ihm kommt alles Leben. Aber es ist noch mehr: Gott will, dass wir „aufatmen“ können, dass wir aufleben, dass wir die Freude finden in unserem Leben, das Glück, den Sinn, Frieden. Diese „Atmosphäre“ Gottes verkündet Jesus, wenn er heilt, wenn er Sünden vergibt, wenn er vom Himmelreich predigt, diese „Atmosphäre“ Gottes sollen wir in der Kirche und in der Pfarrgemeinde leben und suchen, eine große Aufgabe für alle und für jeden einzelnen!

18. Jänner 2014, Firmvorbereitung ...
Foto: Eva Kleedorfer

Im Pfarrcafe haben wir dann kleine und größere Tischdecken bedruckt, und wir haben vereinbart, dass die Firmkandidaten am 16. Februar das Pfarrcafe gestalten.

Dann feierten wir den Gottesdienst in der Kirche, und zum Schluss gab es wieder gemeinsames Abendessen im Pfarrhaus – „Atmosphäre“ der Gastfreundschaft!
Zum Abschied bekamen alle Firmkandidaten – und auch die Begleiter – einen Striezel und Marmelade für ein gutes Frühstück in der Familie zu Hause …

18. Jänner 2014, Firmvorbereitung ...
Foto: Eva Kleedorfer

18. Jänner 2014, Firmvorbereitung ...
Foto: Eva Kleedorfer


Beim KMB-Treffen am 13. Jänner

Da uns das Bezirksjubiläum der vergangenen 120 Jahre dermaßen interessierte und bewegte, schon beim KMB-Treffen im Juni 2013, aber leider die Zeit nicht ausreichte, um das Thema erschöpfend aufzuarbeiten, bat ich Herrn Josef Gegenbauer vom Kulturverein Kaiserebersdorf, ob er uns aufgrund seines jahrzehntelangen gesammelten reichlichen Bildmaterials und seiner profunden Kenntnisse über unseren Bezirk nicht einen zweiten Teil gestalten würde.
Herr Gegenbauer sagte uns voll Freude über das unerwartete große Interesse prompt zu. Somit gestaltete er uns einen zweiten Abend über unsere Bezirksgeschichte.

Die Ereignisse in Simmering 1934-1935 wurden nochmals genauer betrachtet, und dann der März 1938 und die Folgen für die jüdische Bevölkerung.
Insgesamt hatte Simmering zu dieser Zeit eine Bevölkerung von über 44.000, davon ca. 2.000 israelitischer Religionszugehörigkeit. Ihre Synagoge in der Braunhubergasse wurde in der Nacht auf den 10. November 1938 (Reichskristallnacht) völlig zerstört. Ein Mahnmal im Bereich Braunhubergasse/Hugogasse erinnert seit November 2003 an den ehemaligen jüdischen Tempel in Simmering.
Es gab in unserem Bezirk auch ein KZ-Nebenlager (das „Lager Saurer Werke“, auch Lager „Wien-West“ genannt). Bis zu 1.480 Häftlinge mussten hier Arbeit für den Rüstungsbetrieb verrichten. Heute erinnert noch ein Mahnmal an dieses dunkle Kapitel des ehemaligen KZ Lagers.

Wir erfuhren von Luftangriffen auf Simmering 1944/1945 und ihre verheerenden Schäden durch rund 6.000 Bomben. Mehr als 900 Tote, größtenteils Frauen und Kinder hatte Simmering zu beklagen. Die Schäden im Bezirk waren katastrophal.

Der Wiederaufbau in Simmering 1945-1955 war eine der vordringlichsten Aufgaben. Für die zahlreichen Obdachlosen musste gesorgt werden. Die Beseitigung der großen Wohnungsnot stand an erster Stelle.

~ ~ ~

Dem Religionsleben und den verschiedenen Konfessionen in Simmering widmeten wir uns ebenfalls ausführlich.

Die Grundsteinlegung für die römisch-katholische Kirche St. Laurenz erfolgte im Jahre 1746. Die Kirche in Kaiserebersdorf wird erstmals 1192 urkundlich erwähnt. Das rasante Bevölkerungswachstum ab 1900 bewirkte im letzten Jahrhundert die Errichtung zusätzlicher römisch-katholischer Kirchen: 1900 Neusimmering, 1915 die Kirche des Militärspitals 6. auf der Hasenleiten (Holzkirche), 1974 Pfarre St. Klemens, 1980 Filialkirche St. Josef auf der Haide, 1988 St. Lukas und 1997 Pfarrkirche St. Benedikt am Leberberg.

Spärlich sind die Spuren der evangelischen Kirche in Simmering. Seit 1. Jänner 1947 gibt es eine eigene Pfarrstelle in der Simmeringer Haidestraße 2. Die heutige Kirche wurde 1963 in der Braunhubergasse 20 als einhundertste evangelische Kirche in Österreich geweiht. Seit 1997 befindet sich ein weiteres Seelsorgezentrum „Arche“ am Leberberg.

Israelitische Religionszugehörigkeit: Es leben heute noch 54 jüdische Mitbürger in Simmering.

Die Islamische Gemeinde in Simmering: Ca. 6.500 Muslime leben derzeit in Simmering, neben den verschiedenen Gebetsstätten gibt es eine registrierte Moschee des Vereins „Muslimische Arbeiter Union in Wien“ in der Grillgasse.

Die Altkatholische Kirche segnete bereits 1936 ihre erste Gottesdienststelle in Simmering Felsgasse 1. Heute ist ihre Heimat die altkatholische Kirchengemeinde Wien-Ost in der Sedlitzkygasse (Christuskapelle).

Der orthodoxe Glaube in Simmering: Bereits 1782 wurde der orthodoxe Glaube von Josef II. als eigene Religion anerkannt. Seit 2003 mit der Weihe der heutigen Kirche am Simmeringer Platz gibt es in Simmering auch eine rumänisch-orthodoxe Kirche. Ca. 3.750 Orthodoxe sind derzeit in Simmering wohnhaft.

~ ~ ~

Zuletzt sahen wir noch einen 10-minütigen Filmbeitrag – erstmals ausgestrahlt 1973 im ORF in der Sendung Panorama. Er behandelte die Phase des Bezugs der Thürnlhofsiedlung mit ihren Neubauten. Zur Zeit der Dreharbeiten gab es nur die Gehwege und noch keine Grünanlagen, Bäume und Sträucher. Der Film dokumentiert die damaligen Probleme der Jugend 1973 in der Siedlung (kein Jugendzentrum, keine Jugendbetreuung).
Zu sehen war die Schlucht in der heutigen Meidlgasse gegenüber der Pfarrkirche St. Klemens (heutiges Stadtwäldchen). Man sah auch ein kurzes Interview mit der damaligen Bewohnerin der Schlucht (kleiner Garten mit Holzhütte und Tieren). Die Schlucht wurde mit alten Grabsteinen zugeschüttet und die Bewohnerin, die sich für die Jugend des Thürnlhofs einsetzte, abgesiedelt. Der Beginn der Zuschüttung wurde in dem Beitrag noch festgehalten. Unser Alt-Diakon Adolf Scherzer kannte die alte Dame noch persönlich.

Zum Schluss wurden noch Festschriften zum Jubiläum an Interessierte verteilt. Herzlichen Dank für den zahlreichen Besuch (20 Personen) unserer KMB-Runde. [P.K.]