Christus König …

24. November 2013, Ein Kronenlicht zum Christkönigssonntag ...
Foto: Herbert Schalk

Diese Kronenlichter bekamen die Kinder (und auch einige Erwachsene) im Familiengottesdienst zum Christkönigssonntag geschenkt.

Neben einem Bild von Jesus steht auf der einen Seite: „Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit“. Dieses Lied sangen wir im Gottesdienst miteinander.
Auf der anderen Seite ist zu lesen: „Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben“. Der Diakon lud ein, diesen Satz Jesu auswendig zu lernen, dieses gute Wort für das eigene Leben im Herzen zu bewahren. Auswendig lernen heißt in der englischen Sprache „to learn by heart“, also „von Herzen lernen, mit dem Herzen lernen“.

Das Bild auf dem Kronenlicht zeigt Jesus als König mit Krone auf zweierlei Weise:
Einmal mit der Dornenkrone – Jesus hat sein ganzes Leben, bis zum Tod am Kreuz, dafür gegeben, dass wir Menschen zur Liebe Gottes finden.
Und ein zweites Mal (ein Kind hat darauf aufmerksam gemacht!) mit dem besonderen Heiligenschein, in dem auch das Kreuz angedeutet ist, aber auch hell leuchtende Weise – Jesus, der vom Tod erstanden ist. Nicht der Tod ist allmächtig, nicht die Schrecklichkeit, nicht Traurigkeit und Not, nein, allmächtig ist Gottes unendliche, ewige Liebe. Seine Güte wird uns einmal ganz erleuchten, das ist unsere Hoffnung und unser Gebet …

Unser Wort „Krone“ stammt vom lateinischen „corona“ und vom griechischen „korone“ und meint Ring, alles Gekrümmte, auch den Kranz.
Im Italienischen heißt Dornenkrone „corona di spine“, der Heiligenschein ist die „corona dei santi“, und der Kranz, der Siegeskranz (Lorbeerkranz) heißt „corona di alloro“.

So führte uns im Nachdenken der Christkönigssonntag, der letzte Sonntag im Jahreskreis, schon weiter zum Beginn des neuen Kirchenjahres, zum Advent mit seinem besonderen Kranz: dem Adventkranz (ital. „corona dell’Avvento“) … [h.s.]


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