Viele Cajones & Cajonitos in unserer Kirche …

Wie ein Denkmal stehen in unserer Kirche die vielen Cajones und Cajonitos der (ehemaligen) Firmkandidaten.

31. Mai 2013, Cajones und Cajonitos in unserer Kirche ...
Foto: Herbert Schalk

Sie (26 junge Menschen) haben, unterstützt von einigen Pfarrmitgliedern, alle diese Cajones und Cajonitos selbst gebaut, und während des vergangenen Jahres haben wir (junge Menschen und jüngere und ältere Erwachsene, manche auch schon im Großeltern-Alter) regelmäßig miteinander in der Firmvorbereitung und in den Gottesdiensten getrommelt, d.h. eigentlich Gemeinsamkeiten in Takt und Rhythmus gesucht, das Aufeinander-Hören, Aufeinander-Rücksicht-Nehmen, Aufeinander-Achten, auch die Harmonie, den Zusammenklang, die Einheit miteinander, Schönheit, Freude, und noch so vieles mehr, man kann es gar nicht so leicht in Worte fassen …

Nun haben die jungen Menschen das Sakrament der Firmung empfangen.

Wir wollen sie aber nicht vergessen, im Gegenteil. Wir freuen uns darüber, dass sie im Jahr ihrer Firmung bereit waren, einen intensiven Weg in der Pfarrgemeinde St. Klemens zu gehen. Wir haben viel miteinander und voneinander gelernt, wir haben viele Erfahrungen miteinander gesammelt.

Wir denken an sie, wir beten für sie – in jedem Gottesdienst, sie sind ein Teil unserer Pfarrgemeinde, sie gehören zu uns, wir hoffen auf sie und werden sie mit unserer Kraft unterstützen, wenn sie – als getaufte und gefirmte Christen – am Leben unserer Pfarrgemeinde teilnehmen und es mittragen möchten.

Und wir werden auch immer wieder trommeln, sanft und auch kräftig, zur Begleitung von unseren Gesängen, mit den neu Gefirmten (wie wir es zum Beispiel schon beim Fronleichnamsfest getan haben), aber auch mit allen, die sich gerne auf diese besondere – und manchmal vielleicht etwas ungewöhnliche – Art der Musik einlassen möchten.

Die vielen Cajones und Cajonitos in der Kirche sind eine lebendige Erinnerung … [h.s.]


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