23. Dezember 2012, Über die Heilige Messe …

2. Dezember 2012, Im Familiengottesdienst ...
Foto: privat

Im Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
Amen.

Ein einfaches Zeichen, einfache Worte – und doch vielleicht unverständlich?

Das so genannte „große Kreuzzeichen“ (es gibt auch ein „kleines“):
Mit der flachen rechten Hand von der Stirn zum Herzen, und dann von der linken Schulter zur rechten Schulter, und dann die Hände falten …

Symbole für mein Leben, für meine Lebendigkeit, für mich:
Die Stirn – Symbol all für mein Denken,
das Herz – Symbol für mein Leben, für mein Fühlen
(wir sagen zum Beispiel: aus ganzem Herzen jemanden lieb haben),
die Schultern, die Arme – Symbol für alles, was ich tue, all mein Handeln …

Man könnte also auch so denken:
Mit all meinem Denken, aus ganzem Herzen, mit all meinem Tun, also ganz ich – Gott liebt mich, er nimmt mich an, ganz, und schon immer und auch für immer!

Dieses Zeichen muss man bewusst und achtsam machen, immer ganz konzentriert, das kann man nicht einfach so nebenbei und schlampig machen, sonst verliert es seinen Sinn …

Der Sinn: Dass unser ganzes Leben, von Anfang an und für immer, getragen ist von Gott, der uns mit ewiger Liebe liebt – so denken und feiern wir im Gottesdienst …

Vater – Gott, der Ursprung von allem, was ist …
Sohn – Gott, der uns ganz nahe kommt, so nahe, dass er selbst Mensch wird …
Heiliger Geist – Gott, der in der Welt da ist, in der Liebe, im Frieden, in der Hoffnung, in aller guten Kraft unter den Menschen …
Amen – Ja, ich glaube, ja, so soll es sein, ja, so ist es (ein ganz kleines, aber ein ganz wichtiges Wort der Zustimmung, des Glaubens und Vertrauens) …


Einen schönen Sonntag und eine gute Woche
wünscht dir
Diakon Herbert Schalk


Kommentieren ist momentan nicht möglich.