Eine Pilgerreise durch die Wüsten der Welt …

20. Oktober 2012, Aussicht ...
Foto: Herbert Schalk

Die Reise ist ein Bild für das Leben, und der weise Reisende ist derjenige, der die Kunst des Lebens gelernt hat und sie mit den anderen teilen kann – wie es den Pilgern auf dem Weg nach Santiago oder auf den anderen Pilgerwegen geht, die nicht zufällig in diesen Jahren wieder in Mode gekommen sind …

Wie kommt es, daß heute so viele Menschen das Bedürfnis haben, diese Wege zu gehen? Ist es vielleicht, weil sie dort den Sinn unseres Erdendaseins finden oder zumindest erahnen?

Da sehen wir also, wie wir dieses Jahr des Glaubens bildlich darstellen können: als eine Pilgerreise durch die Wüsten der heutigen Welt, bei der man nur das Wesentliche mitnimmt: keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd – wie der Herr den Aposteln aufträgt, als er sie aussendet (Lk 9,3), sondern das Evangelium und den Glauben der Kirche …


Aus der Predigt von Papst Benedikt XVI.
zur Eröffnung des „Jahres des Glaubens“ am 11. Oktober 2012,
nachzulesen auf www.jahrdesglaubens.at


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