Botschaft zur Fastenzeit 2012 (3) …

Papst Benedikt XVI. ...
Foto: Catholic Church (England and Wales) on Flickr

Das Achtgeben auf den anderen bedeutet, für ihn oder sie in jeder Hinsicht das Gute zu wünschen: leiblich, moralisch und geistlich.
Der zeitgenössischen Kultur scheint der Sinn für Gut und Böse abhanden gekommen zu sein.
Dabei muß mit Nachdruck daran erinnert werden, daß das Gute existiert und obsiegt, da Gott „gut ist und Gutes wirkt“ (vgl. Ps 119,68).
Das Gute ist das, was das Leben, die Brüderlichkeit und die Gemeinschaft erweckt, schützt und fördert.
Verantwortung gegenüber dem anderen bedeutet also, dessen Wohl anzustreben und dafür zu wirken, in dem Wunsch, daß auch er sich der Logik des Guten öffnen möge; sich um seine Brüder und Schwestern zu kümmern bedeutet, die Augen für ihre Bedürfnisse zu öffnen

Was aber verhindert diesen menschlichen und liebenden Blick auf die Brüder und Schwestern?
Häufig sind es materieller Reichtum und Übersättigung, aber auch der Vorrang, der persönlichen Interessen und Sorgen gegenüber allem anderen gegeben wird.
Niemals dürfen wir unfähig sein, „Mitleid zu empfinden“ mit den Leidenden; niemals darf unser Herz von unseren Angelegenheiten und Problemen so in Anspruch genommen sein, daß es taub wird für den Schrei des Armen …


Den gesamten Text der „Botschaft von Papst Benedikt XVI. zur Fastenzeit 2012“ finden Sie » hier


Kommentieren ist momentan nicht möglich.