Und es zeigte sich, …

Und es zeigte sich, dass Maria gesegnet war:
Sie hatte empfangen durch den Heiligen Geist. Halleluja.

Seit dem 8. Dezember hängt an unserer Altarwand in der Kirche ein neues Bild. Es zeigt Maria, von der uns in der Heiligen Schrift erzählt wird, dass der Engel Gabriel ihr diese ganz besondere Botschaft brachte.

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In vielen verschiedenen Liedern wird diese Verkündigung an Maria seither besungen und erinnert und immer wieder neu ins Gedächtnis gebracht.
In unserer Kirche haben wir heuer im Advent besonders gesungen das Lied aus dem Gotteslob Nr. 815: „Maria, sei gegrüßet“

Gotteslob Nr. 815: „Maria, sei gegrüßet“

1. Maria, sei gegrüßet, / du lichter Morgenstern! / Der Glanz, der dich umfließet, / verkündet uns den Herrn: / Von jedem Makel rein, / sollst du zum Menschenheile / des Höchsten Mutter sein.

2. Dein Gott zu dir gewendet, / erteilet den Befehl; / es spricht, von ihm gesendet, / der Engel Gabriel: / „Maria, Gnadenzier, / gesegnetste der Frauen, / der Herr ist ganz mit dir.“

3. Dies konntest du nicht fassen / und batest ihn dabei, / dich recht verstehn zu lassen, / was diese Botschaft sei: / „Maria, zittre nicht; / denn du hast Gnad gefunden / vor Gottes Angesicht.

4. Er will, du sollst empfangen, / gebären einen Sohn, / der wird durch ihn gelangen, / auf Davids Vaterthron; / des Höchsten Sohn zugleich, / und Jesus soll er heißen; / unendlich ist sein Reich.“

5. „Wie soll denn dies geschehen!, / Ich kenne keinen Mann.“ / „O Jungfrau, du wirst sehen, / was Gottes Allmacht kann. / Er sendet seinen Geist, / der wird dich überschatten, / damit du Mutter seist.“

6. Da sprachst du, tief geneiget: / „Ich bin des Höchsten Magd; / was du mir angezeiget, / es sei, wie du gesagt!“ / O freudenvolles Wort! / Der Bote Gottes eilte / mit seinem Auftrag fort.

(Text: Wien 1774 / Musik: Leisentritt 1584)


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