Zwölf „Salbungsstellen“ und unsere Kreuzwegbilder …

30. November 2011, Zwölf Apostelkreuze ...
Foto: Herbert Schalk

Zwölf „Salbungsstellen“ und unsere Kreuzwegbilder in der Kirche

Hinter unseren Kreuzwegbildern an der Wand sind zehn der zwölf so genannten „Apostelkreuze“ unserer Kirche immer verborgen. Zwei von ihnen sind nicht verdeckt, man kann sie an der Rückwand der Kirche beim Eingang sehen (über den Bildern des hl. Taddäus und des hl. Josef).

30. November 2011, Zwölf Apostelkreuze ...
Foto: Herbert Schalk

Zu Beginn des Advent sind die Kreuzwegbilder vorübergehend abgehängt worden. Dadurch sind die Apostelkreuze, die sogenannten zwölf Salbungsstellen an den Kirchenwänden wieder sichtbar.

Von ihnen wird in verschiedenen Texten der Kirche u.a. folgendes gesagt:

Bei der Kirchweihe wird der Kirchenraum an zwölf Stellen gesalbt. Diese Salbungen, durch die deutlich gemacht wird, dass der Kirchenraum vollständig und für immer dem christlichen Gottesdienst dienen soll, verweisen in ihrer Zwölfzahl auf die Symbolik des himmlischen Jerusalems (Offb 21,12-14) und auf die zwölf Apostel, auf denen die Kirche Jesu Christi wie auf einem Fundament auferbaut ist (vgl. Eph 2,20).

Die zwölf Salbungsstellen werden durch Kreuze gekennzeichnet, denen in der Regel ‚Apostelleuchter‘ zugeordnet sind. Ihre Platzierung im Kirchenraum sollte die erwähnte Symbolik zum Ausdruck bringen.

Für jeden Kirchenraum wird ein Kreuzweg empfohlen. Es ist dafür zu sorgen, dass man den Kreuzweg auch tatsächlich gehen kann. Die einzelnen Stationen dürfen nicht in Konkurrenz zu den zwölf Salbungsstellen des Kirchenraumes (den Apostelkreuzen) treten oder mit ihnen verbunden werden.

(Quelle: Die deutschen Bischöfe, Leitlinien für den Bau und die Ausgestaltung von gottesdienstlichen Räumen)


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