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Unser neues Altarbild: Zachäus und Jesus …

In den vergangenen Wochen hat eine junge Frau in unserer Pfarre nach einer Vorlage aus einem früheren äthiopischen Fastentuch ein großes Altarbild von der Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus gemalt.

29. Juni 2011, Altarbild Zachäus ...
Foto: Herbert Schalk

Am Sonntag, dem 3. Juli 2011, hat Diakon Schalk mit der Gemeinde in der heiligen Messe ein neues Lied über Zachäus gesungen. Hier ist es zum ersten Mal veröffentlicht (bei Klick auf das Lied auch zum Download im pdf-Format) …

8. Juli 2011, Lied "Zöllnersmann Zachäus" ...
Text/Musik: Herbert Schalk

Der Name „Zachäus“ hängt zusammen mit dem Namen „Sacharja“, so heißt auch ein Prophet im Alten Testament. Der Name bedeutet „Gott hat sich erinnert“

29. Juni 2011, Altarbild: Zachäus und Jesus ...
Foto: Herbert Schalk

Auch in dem folgenden Gedicht wird die Geschichte des Zachäus aus der Heiligen Schrift nacherzählt (Dieses Gedicht, wie auch das Zachäus-Lied weiter oben, finden Sie erstmals und exklusiv auf unserer Pfarr-Homepage):


Dass Gott uns nie vergisst

In Jericho – in Jericho lebt ein sehr reicher Herr,
der Oberste – der Oberste der Zollpächter ist er.

Er will gern sehn – er will gern sehn, wer dieser Jesus sei.
Nur lassen ihn – nur lassen ihn die Menschen nicht vorbei.

Drum läuft er vor – drum läuft er vor und steigt auf einen Baum.
Vom Baume aus – vom Baume aus will er auf Jesus schaun.

Da kommt der Herr – da kommt der Herr! Er schaut hinauf zum Mann:
Zachäus, steig – Zachäus, steig herab vom Baum – und dann:

Zu Gast muss ich – zu Gast muss ich heut sein in deinem Haus.
Da nimmt voll Freude – nimmt voll Freud‘ er Jesus bei sich auf.

Die Leute aber – Leute aber sind zutiefst empört:
Er ist bei einem – ist bei einem Sünder eingekehrt!

Zachäus spricht – Zachäus spricht: Den Armen geb‘ ich her
die Hälfte vom – die Hälfte vom Vermögen mein, o Herr!

Und wem ich auch – und wem ich auch zu viel genommen hab‘,
dem geb ich zurück – dem geb ich zurück den vierfachen Betrag.

Da sagt der Herr – da sagt der Herr zu ihm, dass er’s bedenkt:
Das Heil von Gott – das Heil von Gott ist heute dir geschenkt.

Der Menschensohn – der Menschensohn zur Welt gekommen ist,
zu suchen und – zu suchen und retten, was verloren ist.

Zachäus lernt – und wir mit ihm – , wie Gottes Liebe ist:
dass Gott sich ewig wird erinnern, dass Gott uns nie vergisst …

[Text: Herbert Schalk]

1. Juli 2011, Altarbild Zachäus in der Kirche ...
Foto: Herbert Schalk

Und hier finden Sie – zum Nachlesen – den Text aus der heiligen Schrift:

Lk 19,1-10: Jesus im Haus des Zöllners Zachäus

1 Dann kam er nach Jericho und ging durch die Stadt. 2 Dort wohnte ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich.
3 Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein.
4 Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste.
5 Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.
6 Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf.
7 Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt.
8 Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.
9 Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. 10 Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.


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